Anwendung nach Raum
Raumduft im Schlafzimmer
Duft im Schlafzimmer soll herunterfahren, nicht wachhalten. Weniger ist hier besonders wichtig.
Im Schlafzimmer geht es um Abschalten. Krautige und weiche Holznoten passen, scharfe Zitrus- und Mentholdüfte eher nicht. Wichtig ist der Zeitpunkt: Sprühen Sie zwanzig bis dreißig Minuten vor dem Zubettgehen, damit sich die Spitzen verflüchtigen.
Worauf zu achten ist
Bettwäsche nicht direkt besprühen, wenn die Haut empfindlich ist. Bei Atemwegsproblemen und in Kinderzimmern grundsätzlich zurückhaltend sein und gut lüften.
Passende Duftnoten
Lavendel
krautig-blumig · Herznote
Krautig, leicht süßlich, mit einem klaren, fast kühlen Kern. Der bekannteste Beruhigungsduft im deutschsprachigen Raum und zugleich einer…
Vanille
süß-balsamisch · Basisnote
Weich, süß, cremig. Der Inbegriff von Behaglichkeit und der Duft, der in Blindtests am häufigsten als angenehm bewertet…
Sandelholz
holzig-cremig · Basisnote
Milchig-weich, warm, mit einer fast samtigen Textur. Anders als die meisten Hölzer wirkt Sandelholz nicht trocken, sondern rund.
Jasmin
blumig-narkotisch · Herznote
Intensiv blumig mit einer schweren, fast animalischen Tiefe. Wenig davon reicht sehr weit.
Rose
blumig · Herznote
Vollmundig blumig, mit honigartigen und leicht grünen Facetten. Der Duft wirkt schnell altmodisch, wenn er zu dick aufgetragen…
Tonkabohne
süß-balsamisch · Basisnote
Mandel, Heu, Vanille und Karamell in einem. Verleiht Mischungen eine weiche, leicht puderige Tiefe.
Weihrauch
harzig-balsamisch · Basisnote
Trocken, harzig, mit einer zitrischen Spitze und sakraler Tiefe. Verleiht Räumen sofort etwas Gesetztes.
Neroli
blumig-zitrisch · Herznote
Blumig und frisch zugleich, mit einer honigartigen Süße und einem grünen Rand. Wirkt teuer, ohne aufdringlich zu sein.
Wer unsicher ist, fragt eine zweite Person: Die eigene Wahrnehmung taugt bei Duft schlecht als Maßstab.