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Orientierung

Raumspray kaufen: die Kaufberatung

Woran sich Qualität erkennen lässt, welche Angaben auf dem Etikett zählen und wann ein Spray die falsche Lösung ist.

Sprühkopf und Sprühbild

Der wichtigste und am meisten unterschätzte Faktor. Ein feiner Nebel verteilt sich gleichmäßig und sinkt langsam; ein grober Strahl landet als Tropfen auf Boden und Möbeln. Am Sprühkopf erkennt man Qualität schneller als am Duft.

Inhaltsstoffe lesen

Auf dem Etikett stehen die Duftstoffallergene ab bestimmten Schwellen namentlich. Wer eine bekannte Duftstoffallergie hat, prüft genau diese Einträge. Natürlich und synthetisch sagt für sich genommen nichts über Verträglichkeit aus.

Ergiebigkeit statt Flaschenpreis

Entscheidend ist nicht der Preis pro Flasche, sondern pro Anwendung. Ein hoch konzentriertes Spray, von dem zwei Sprühstöße reichen, ist bei doppeltem Preis günstiger als ein schwaches, das sechs braucht.

Treibgas oder Pumpe

Aerosoldosen zerstäuben feiner und wirken sofort im ganzen Raum, enthalten aber Treibgas. Pumpsprüher sind nachfüllbar und dosierbarer, das Sprühbild ist gröber. Für Textilien ist die Pumpe die bessere Wahl.

Duft vor dem Kauf prüfen

Duftbeschreibungen sind Marketing. Wenn möglich vor Ort riechen, und zwar nicht direkt an der Öffnung, sondern in die Luft gesprüht und mit etwas Abstand nach einer Minute.

Was ein Raumspray nicht kann

Es desinfiziert die Raumluft nicht, entfernt keinen Schimmel und beseitigt keine Ursachen. Wo dauerhaft schlechter Geruch entsteht, ist die Quelle das Problem.

Spray, Diffusor oder Kerze?

Die drei Produktformen lösen unterschiedliche Aufgaben. Welche wofür taugt, steht im Vergleich der Produktformen.

Selbst ansetzen als Alternative

Wer genau wissen will, was drin ist, setzt sein Spray selbst an. Das Grundrezept mit Mischungsverhältnis steht in der Anleitung zum Basis-Raumspray.